WETTBEWERB
Untermüller Straße, Innsbruck, Tirol
Am nordwestlichen Stadtrand von Innsbruck entsteht auf einem nach Südosten abfallenden Hang ein klar strukturiertes Ensemble aus vier Baukörpern.
Die Lage am Übergang zwischen Siedlungsraum und dichtem Waldrand hat das städtebauliche Konzept maßgeblich geprägt.
Baukörper folgen dem Gelände in unterschiedlichen Höhen und sind um einen zentralen Anger gruppiert, der als gemeinsamer Aufenthalts- und Identifikationsort dient.
Durch die orthogonale Anordnung der Volumina entsteht ein aufgelöstes Ensemble, das sich harmonisch in die alpine Umgebung einfügt.
Die Architektur zeichnet sich durch klare, geometrische Gebäudevolumen aus. Die Holzverkleidung der zurückhaltenden, minimalistischen Fassaden stärkt den Bezug zur umliegenden alpinen Naturlandschaft. Großzügige Freiräume verbinden die Wohnanlage mit dem angrenzenden Wald. Alle Wohnungen öffnen sich nach Süden durch Terrassen und Balkone.
Eine naturnahe Bepflanzung mit Laub- und Nadelbäumen, flächigen Stauden und Gräsern, sowie kleinräumigen Geländemodellierungen schaffen sanfte Übergänge zwischen öffentlichen und privaten Zonen. Ein leicht ansteigender Weg verbindet die Hauseingänge am Anger mit den Spiel- und Aufenthaltsbereichen am Waldrand.
Die Bauweise in Stahlbeton, die optional durch vorgefertigte Holzfassadenelemente ergänzt werden kann, bildet die Grundlage für ein wirtschaftliches, energieeffizientes und schalltechnisch robustes System. Die kompakte Struktur und die unter den Gebäuden liegende Tiefgarage ermöglichen ein durchgängiges statisches Konzept und größtmögliche Freiflächen.
Mit insgesamt 58 Wohneinheiten entsteht eine Wohnanlage, die architektonische Klarheit, naturnahe Freiräume und wirtschaftliche Umsetzbarkeit vereint.
Residential complex on Untermüller Street
COMPETITION
Innsbruck, Tyrol, Austria
On the north-western outskirts of Innsbruck, a clearly structured ensemble of four buildings is being planned on a south-east facing hillside.
The location, at the transition between residential area and dense woodland, informs the urban design concept.
The volumes follow the terrain at different levels and are grouped around a central green space that serves as a communal place for gathering and identity.
An orthogonal arrangement of the volumes creates a permeable ensemble, harmoniously blending within the alpine environment.
The architecture is characterised by clear, geometric building volumes. The timber cladding of the restrained, minimalist façades strengthens the relationship with the surrounding natural landscape. Generous open spaces connect the residential complex to the adjacent forest. All flats open to the south with terraces or balconies.
Nature-oriented planting – combining deciduous and coniferous trees with extensive swathes of perennials and grasses, as well as fine-grained landscaping – creates gentle transitions between public and private realms. A gently ascending path links the building entrances to the green, with play and recreation areas edging the forest.
A reinforced-concrete structure, optionally complemented by prefabricated timber façade elements, underpins an economical, energy-efficient and acoustically robust system. The compact configuration and the underground car park beneath the buildings enable a coherent structural concept and maximise open spaces.
With a total of 58 residential units, the residential complex displays architectural clarity, nature-based gathering spaces and economic feasibility.