Gutmann Pelletssilo
obermoser + partner architekten mit Architekt Hanno Schlögl
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Hall in Tirol
Transformation eines Silos
Die Entwurfsaufgabe war, ein 1978 errichtetes Getreidesilo in ein Umschlagzentrum für Holzpellets zu transformieren. Der Bestand war bestimmt von dem weithin sichtbaren Silo, der mit anderen Relikten wie rostigen Tanks die Stimmung einer „verlassenen Industrieanlage“ ausstrahlte.
Der Bauherr wünschte am Dach des Silos einen „Kunstraum“ für Firmenveranstaltungen, der zugleich „lokales Landmark“ und auch Firmenwahrzeichen ist. Für Anlieferung und Verladung der Holzpellets wurde ein Zubau benötigt, in dem sich auch ein Pellets-Heizkraftwerk befindet.
Entwurf
Der Entwurf wurde gemeinsam mit Architekt Hanno Schlögl entwickelt und widmete sich vor allem der Frage des angemessenen Umgangs mit dem Silo als „prägender baulicher Struktur“. Der Dachaufbau schafft eine gebaute „Krone“, die durch Veränderung der Baukörper-Proportionen und der Schaffung eines „neuen Ganzen“ zu einer „Nobilitierung des Silos“ führt (Hanno Schlögl).
Ausführung
Die mit dem Bauherrn festgelegte Ausführung der „Krone“ ist eine auf dem Grund-Modul der Silozelle aufgebaute „Rasterfassade“ aus Betonfertigteilen, die durch einheitliche Materialität Bestand und Neubau verbindet und Silo und „Krone“ als einen „Monolithen“ erscheinen lässt.
Im „Kunstraum“ auf 45m Höhe ist die Weite des umgebenden Panoramas spürbar, zugleich umschließt die dem Glaskubus vorgeblendete Betonrasterfassade die Besucher in einer „eigenen Welt“ und lässt die Schwere des darunter liegenden Betonbaus erahnen.
Transformation
Die Transformation bestehender Gebäudestrukturen für neue und erweiterte Funktionen im Sinne eines sorgsamen und nachhaltigen Umgangs mit vorhandenen Ressourcen ist in der heutigen Zeit eine sehr aktuelle und wichtige Aufgabe.
Ein anonymer Gewerbebau wird durch die „Nobilitierung des Silos“ zu einem architektonisch markanten Gebäude, einem „lokalen Landmark“ und Firmenwahrzeichen.
Gutmann Pellets Storage
obermoser + partner architekten with Architekt Hanno Schlögl
Hall in Tirol, Tyrol, Austria
Transformation of a silo
The design task was to transform a grain silo, built in 1978, into a handling centre for wood pellets. The tall silhouette of the silo, together with other relicts such as rusty tanks, spread the mood of an abandoned industrial plant.
Our client requested a lounge space, as a suitable venue for company events on the silo’s top floors.
An extension was required for the loading and delivery of wood pellets, which also houses a pellet-fired combined heat and power plant. Silo and existing technology would be further used.
The design, a joint collaboration with Architect Hanno Schlögl, mainly concerned the formulation of a coherent approach to the silo. The construction of a roof extension, incorporating a built “crown”, has been undertaken to affect the existing proportions, thus ensuring the congruence between the new and existing structure. This process had been termed “ennobling the silo” by Hanno Schlögl.
The design for the “crown” displays a grid façade of precast concrete elements, enclosing a glass box, in which materialisation and modular proportions arise from the existing structure in order to create a monolithic whole. The top Lounge, 45 metres above ground level, comprises a glass cube encased within a concrete grid cage. This emphasises spectacular panoramic views, thereby creating an abstract reality, further enhanced by the interplay of light and shadow.
In the contemporary architectural milieu, the transformation of existing structures through extensions and additions, in conjunction with the cautious and sustainable utilisation of resources, assumes a significant role. The transformation of the complex, from an anonymous industrial site to a remarkable architectural landmark, had a significant impact on the local environment. The new development enhanced the aesthetic appeal, serving as a new emblem of the client’s company.